es ist nachmittag und ich hocke nun hier in meinerm zimmer. ich warte auf das klingeln meines telefons, aber langsam denke ich vergebens. ich weiß nicht, was los ist, wieso es nicht klingelt. es hat sicher einen grund, es muss einen haben. die nacht verbrachte ich schließlich wachliegend und in die luft starrend. kein stern war zu sehen, nicht einer. die arme hinterm kopf verschränkt und wartend. ich weiß zwar nicht auf was, vielleicht auf irgendetwas spannendes. aber es ist nichts passiert. irgendwann wachte ich dann am fußende des bettes auf. verwirrt und mit einem komischen gefühl im magen. eigentlich war es schon zeit fürs mittagessen, aber nichtmal darauf hatte ich lust. kein hungergefühl und lustlosigkeit. eigentlich super. und nun sitze ich hier nach stunden und warte immernoch. am liebsten würd ich mich jetzt hinlegen und seelenruhig einschlafen. warum hab ich eiegtnlich das gefühl gerade ganz alleine zu sein. ich weiß, da draußen sind so viele wundere menschen. und ich hab sogar die ehre, einige davon zu kennen. ja, ich weiß hundert prozentig, dass sie immer für mich da sind. trotzdem sitz ich hier alleine und warte. in letzter zeit hab ich immer öfter das gefühl enttäuscht zu werden. mit meinem sowieso schon mangelndem selbstbewusstsein hab ich bei jeder keinigkeit das gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. in der öffentlichkeit sieht man aber immer das gegenteil. ich versuch sebstbewusst zu sein und immer zu lächeln. aber innen drinn hab ich ständig dieses eklige gefüh. und später dann lauf ich irgendwo draußen rum, gern im regen, und denke darüber nach, was ich falsch gemacht haben könnte. ich suche die feher immer bei mir, grundsätzich. aber gut, so ist das.
ich warte weiter und singe begeistert mit. ich bin zwar eine grausige sängerin, aber wer soll das schon mitbekommen.
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